SenVitaris Standards

“Da­mit die Be­treu­ung in häus­li­cher Ge­mein­schaft funk­tio­niert, sind eine Viel­zahl von Kri­te­ri­en zu be­ach­ten. Die müs­sen sorg­fäl­tig mit Know How und Em­pa­thie um­ge­setzt wer­den aber de­ren Ein­hal­tung auch lau­fend kon­trol­liert wer­den. Da­für hat Sen­Vi­ta­ris kla­re Stan­dards entwickelt.” 

Dirk Mer­tens, Ge­schäfts­füh­rer SenVitaris

Rechtlicher Rahmen

Be­züg­lich der so­ge­nann­ten 24h Pfle­ge ver­mit­telt Sen­Vi­ta­ris nur Per­so­nal, das in Ost­eu­ro­pa so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig an­ge­stellt ist und nach Deutsch­land ent­sen­det wird. Die er­for­der­li­chen und vor­ge­schrie­be­nen Do­ku­men­te, wie z.B. das EU-A1 For­mu­lar, wer­den bei un­se­ren Part­nern in Ost­eu­ro­pa an­ge­for­dert. Part­ner, die das A1 For­mu­lar nicht lie­fern, kön­nen kein Sen­Vi­ta­ris-Part­ner sein. Das gilt eben­so für die Ein­hal­tung des Min­dest­lohn­ge­set­zes. Alle recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen und Vor­aus­set­zun­gen sind in von deut­schen Fach­an­wäl­ten er­stell­ten und ge­prüf­ten Ver­trä­gen fest­ge­legt, die zwi­schen un­se­ren Part­nern und uns be­stehen. Un­se­re An­wäl­te über­wa­chen die recht­li­chen Ent­wick­lun­gen und Ver­än­de­run­gen und las­sen die­se lau­fend in die Ver­trä­ge ein­flie­ßen. So­mit sind un­se­re Kun­den und wir best­mög­lich abgesichert.

Auswahl der osteuropäischen Kooperationspartner

Be­vor wir uns ent­schlie­ßen, ei­nen ost­eu­ro­päi­schen Per­so­nal­dienst­leis­ter mit in un­ser Port­fo­lio auf­zu­neh­men, un­ter­zie­hen wir ihn ei­nem um­fas­sen­den in­ter­nen Fak­ten­check. Erst wenn er den be­steht, kommt er für eine Zu­sam­men­ar­beit in Fra­ge. Nach ei­ner Er­pro­bungs­pha­se in der Pra­xis er­folgt ein per­sön­li­ches Fa­zit­ge­spräch in Ost­eu­ro­pa oder bei uns. Da­nach ste­hen die Zu­ver­läs­sig­keit, Leis­tungs­fä­hig­keit und die Ein­hal­tung der Le­ga­li­tät durch den Dienst­leis­ter lau­fend un­ter Be­ob­ach­tung. Auch hier­für gibt es ei­nen in­ter­nen Fak­ten­check mit ei­ner re­gel­mä­ßi­gen Be­wer­tung des Dienst­leis­ters. Wenn er schlecht ab­schnei­det, wer­den Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le er­mit­telt und um­ge­setzt. Soll­ten kei­ne ein­schnei­den­den Ver­än­de­run­gen ent­ste­hen, wird die Ko­ope­ra­ti­on nicht fort­ge­setzt. Nur ein Dienst­leis­ter, den wir für un­se­re ei­ge­ne Fa­mi­lie ein­set­zen wür­den, kann für un­se­re Kun­den in Fra­ge kommen.

Prozessschritte in der Personalbeschaffung

Die rich­ti­ge Per­so­nal­an­pas­sung ist die Ba­sis ei­nes funk­tio­nie­ren­den Be­treu­ungs­ver­hält­nis­ses. Dazu wird erst die Kun­den­sei­te be­trach­tet und vie­le Fra­gen sind zu klä­ren. Sind Art und Um­fang der durch­zu­füh­ren­den Be­treu­ungs­tä­tig­kei­ten für eine Be­treu­ungs­kraft zu­mut­bar, kann sie sich un­ter den räum­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen wohl­füh­len? Wie ge­stal­tet sich das An­for­de­rungs­pro­fil an eine ost­eu­ro­päi­sche Be­treu­ungs­kraft? Wel­che un­ter­stüt­zen­den Hil­fe­leis­tun­gen be­stehen durch An­ge­hö­ri­ge, ei­nen am­bu­lan­ten Pfle­ge­dienst, den Phy­sio­the­ra­peu­ten, etc.? Kann es so­mit ein Be­treu­ungs­kon­zept ge­ben, das ein Be­treu­ungs­ver­hält­nis er­folg­reich ge­stal­tet? All das wird im Rah­men ei­ner tief­grei­fen­den Ana­mne­se ana­ly­siert und fest­ge­legt. Die Ana­mne­se, un­se­re so­ge­nann­te Be­darfs­ana­ly­se, wird nur bei Ih­nen vor Ort, am Tat­ort, durch­ge­führt. An­hand der Aus­wer­tung un­se­rer Be­darfs­ana­ly­se wird ab­ge­gli­chen, wel­che ost­eu­ro­päi­schen Dienst­leis­ter in der Lage sind, den Be­treu­ungs­fall best­mög­lich zu lö­sen. Wir schrei­ben dort die Stel­le aus und er­hal­ten in­ner­halb von 2 Ta­gen ge­eig­ne­te Per­so­nal­vor­schlä­ge. Die­se prü­fen wir, stel­len Fra­gen und glei­chen sie mit dem An­for­de­rungs­pro­fil ab und wäh­len 1–2 Per­so­nal­vor­schlä­ge aus, die ge­eig­net sind. Da­bei be­vor­zu­gen wir Per­so­nal, das zum Stamm­per­so­nal des je­wei­li­gen Dienst­leis­ters zählt, denn das ist dort be­kannt und hat sich be­reits be­wie­sen. Im Rah­men ei­nes wei­te­ren Ge­sprächs­ter­mins bei Ih­nen vor Ort stel­len wir die Per­so­nal­mög­lich­kei­ten vor und Sie tref­fen die Per­so­nal­ent­schei­dung. Im An­schluss er­folgt un­se­re ver­trags­recht­li­che Be­ra­tung und Auf­klä­rung zu dem ab­zu­schlie­ßen­den Dienst­leis­tungs­ver­trag. Wir or­ga­ni­sie­ren die An­rei­se der Kraft und wei­sen Sie bei An­kunft auf Wunsch ge­mein­sam mit Ih­nen ein. Ab die­sem Zeit­punkt er­folgt eine kon­ti­nu­ier­li­che Be­glei­tung durch un­se­ren Au­ßen­dienst, der auch alle or­ga­ni­sa­to­ri­schen Auf­ga­ben durch­führt. Un­ser Pro­zess hat sich in vie­len Jah­ren er­folg­reich be­währt und si­chert Ihre Zu­frie­den­heit, die un­se­re Be­loh­nung ist.

Rekrutierung der Betreuungskraft

Die Be­treu­ungs­kraft ist un­se­re Vi­si­ten­kar­te. Eine gute Be­treu­ungs­kraft muss sorg­fäl­tig re­kru­tiert wer­den. Die­se Auf­ga­be kommt un­se­rem ost­eu­ro­päi­schen Part­ner zu­gu­te und die ist sei­ne wich­tigs­te Tä­tig­keit, denn dar­aus zieht er sei­ne Da­seins­be­rech­ti­gung. Un­se­re Part­ner ar­bei­ten alle mit ei­nem qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Re­kru­tie­rungs­pro­zess, der die Eig­nung ei­ner Be­treu­ungs­kraft si­cher­stellt. In mehr­stün­di­gen In­ter­views wer­den fach­li­che Eig­nung, Er­fah­run­gen, Sprach­kennt­nis­se, so­zia­le Kom­pe­ten­zen, teil­wei­se auch un­ter Ein­satz von psy­cho­lo­gi­schen Tests, er­mit­telt. Hier gibt es kla­re Sen­Vi­ta­ris-Vor­ga­ben, die er­füllt wer­den müs­sen. Nur dann kommt eine re­kru­tier­te Be­treu­ungs­kraft für un­se­re Kun­den in Fra­ge, denn sie müss­te auch bei un­se­rer ei­ge­nen Fa­mi­lie ein­setz­bar sein, be­vor wir sie ei­nem Kun­den emp­feh­len können.

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